Zurück in die Zukunft

Witzig: das Kiesl-Projekt von Jürgen Hille aus Neuss.

Witzig: das Kiesl-Projekt von Jürgen Hille aus Neuss.

Ernsthaft, unterhaltsam und mitunter auch humorvoll – so will die Sonderausstellung „HanseArtWorks“ sein, die nicht nur während der Hansetage, sondern noch bis 22. Juni in der Kunsthalle St. Annen zu sehen sein wird. Heute durften Journalisten schon mal die 19 Video-Kunst-Arbeiten aus acht Ländern ansehen.

Da war ich gerne dabei. Manche ernsthaft, andere zum Schmunzeln – so sind in der Tat die gezeigten Videos. Bei Video-Installationen muss man sich die Zeit nehmen, um alles zu erfassen. Das gelingt bei einigen Arbeiten schneller als bei anderen. Aber so ist das bei Kunst, ob Ölgemälde, Skulptur oder Video. Es kommt zu nicht geringem Maße auf das Auge des Beschauers an.

In den 181 Hansestädten aus 16 Ländern, die dem Städtebund angehören, wurden Videokünstler ausgefordert, Arbeiten zum Thema „Zurück in die Zukunft“ einzureichen. Aus Einbeck ist leider niemand dabei. Videokunst sei eine sehr spezielle Kunst, die es nicht in jeder Hansestadt gebe, sagt Museumsdirektor Dr. Thorsten Rodiek. Wobei mir in der Tat auch noch kein ausgewieser Videoinstallateur aus Einbeck in der Szene aufgefallen wäre. Aus den Einsendungen hat eine Jury die 19 Videos ausgewählt, die bei dem Ausstellungsprojekt nun gezeigt werden. Während der Hansetage ist der Eintritt frei, anschließend kostet der Besuch 6 Euro (Erwachsene).

Jessica Koppe aus Herford. Sie verarbeitet in "Back to the future 2014" den Tod ihres Vaters und die Geburt ihres Kindes.

Jessica Koppe aus Herford. Sie verarbeitet in „Back to the future 2014“ den Tod ihres Vaters und die Geburt ihres Kindes.

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