Delegation

Einbecks Endspurt

Dicht gedrängt war heute die Beckergrube, der Ort des Einbeck-Standes.

Dicht gedrängt war heute die Beckergrube, der Ort des Einbeck-Standes.

Heute am letzten der vier Hansetage in Lübeck, hat Einbeck noch einmal alles gegeben. Auf der Sonnenseite der Beckergrube lockte die Bier- und Fachwerkstadt, dicht gedrängt zogen die Besucher durch die Straße. Am Ende waren am Stand vor dem weißen Pagodenzelt nicht nur zahllose Gespräche geführt, zahlreiche Prospekte verteilt und manches Glas geleert. Schon früh waren Einbecker Dunkel und auch Einbecker Bockbier ausgetrunken.

Viele Einbecker, die es in die Ferne gezogen hat, haben die Chance genutzt, mal wieder mit der alten Heimat Kontakt aufzunehmen – und um ein bekanntes Getränk zu genießen.

Und ebenso viele haben Einbeck neu kennengelernt, haben sich mit touristischen Tipps versorgen lassen und planen einen Besuch in der Bier,- Blaudruck-, und PS-Speicher-Stadt. Der Einsatz des gesamten Teams aus Einbeck war vorbildlich. Stets präsent, immer die Vorzüge Einbecks lobend, haben die sechs Delegierten aus Einbeck ganze Arbeit geleistet – und das war angesichts des schweißtreibenden Sommerwetters nicht immer nur ein reines Vergnügen.

Mia Van Tran und Linda Cassel.

Mia Van Tran und Linda Cassel.

Selbstverständlich war Einbeck bei der Abschlussparade dabei, die zum Holstentor führte und dort mit der offiziellen Übergabe der Hanse-Fahne endete. Linda Cassel und Mia Van Tran haben Einbeck vertreten.

ScreenOberbeck

Schade, dass es vorbei ist.

Den Einbeckern selbst hat’s gut gefallen in Lübeck. Mit seinem Tweet schaffte es der „Chef de mission“ auch wieder in den Live-Ticker der Kollegen der Lübecker Nachrichten:

Als stets präsenter Co-Autor dieses Blogs hat sich Rathaus-Vize Dr. Florian Schröder bewiesen. Dafür herzlichen Dank. Am Ende wurde er sogar noch zum Investigativ-Reporter:

Hatte stets das Handy fotobereit: Florian Schröder.

Hatte stets das Handy fotobereit: Florian Schröder.

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Traumstart

Matthias Oberbeck, Linda Cassel, Jens Andermann und Mia Van Tran ziehen bei der Eröffnungsfeier ein.

Matthias Oberbeck, Linda Cassel, Jens Andermann und Mia Van Tran aus Einbeck ziehen bei der Eröffnungsfeier vor dem Holstentor ein.

Da gebe ich der örtlichen Tageszeitung gerne recht, die per Live-Ticker berichtet: Ein Traumstart war die offizielle Eröffnungsfeier für das viertägige Festprogramm mit Feuerwerk gekröntem Finale; 10.000 Menschen waren laut Polizei bei bestem Sommerwetter dabei, der Regen kam erst in der Nacht.

Für die vier Einbecker, die beim halbstündigen Einzug der 122 Hansestädte-Delegationen durchs Holstentor schreiten durften (das „Einbeck“-Schild trug ein ehrenamtlicher Lübecker Hansetag-Lotse), war das ein Spektakel, ein spannendes Erlebnis, so – wenn auch nur für kurze Minuten – im Blickpunkt vieler zu stehen, wie sie im Anschluss erzählen. „Das hat das Ganze groß gemacht“, sagte mir heute Touristikerin Linda Cassel von Einbeck Marketing.

Auch der Zeitplan funktionierte, der minutengenau geplant war. Organisatorisch hat Lübeck offenbar alles im Griff, ein paar Kleinigkeiten gibt es immer zu optimieren (zum Beispiel Sitzmöglichkeiten für die Delegierten fehlten, nachdem diese eingezogen waren und dann stehen mussten) und einige sind bei einer solchen Mega-Veranstaltung einfach unvermeidlich.

Musikalisch mäanderte die Eröffnungsfeier zwischen einer Mischung aus Pop-Schlager und Monumental-Klassik, als zum Start die Eurovisionshymne gespielt wurde (Marc Antoine Charpentier – Te Deum Prelude) witzelten nicht nur wir Journalisten, ob jetzt die Live-Übertragung von „Wetten, dass?“ beginnt… Die Eröffnungsfeier hatte durchaus vieles vom hanseatischen Lagerfeuer, um das sich die Hansefamilie versammelte.

Einbeck ist angekommen

Der Bier-Tresen steht.

Der Bier-Tresen steht.

Der Biertresen steht, Einbeck ist angekommen beim Hansetag in Lübeck. Um halb fünf heute früh hatte sich die sechsköpfige Delegation auf den Weg gemacht. Jetzt sind alle Akkreditierungen abgeholt, kann der Stand aufgebaut werden. Schweißtreibend bei diesem sommerlichen Wetter. Da schmeckt dann aber auch das Bier besser…